• Geometrische Klarheit als Bühne für Wind, Wetter und Staudenvielfalt

    Das Wasserbecken mit Muschelkalk-Einfassung sowie die Stahl/Glas-Pergola prägen die sehr formale Gestaltung dieses Privatgartens. Klinkermauer und Klinkerpflaster setzen einen farblichen Kontrast zum Grün des Rasens. Der Rasen endet dort, wo die Buchsbaumkugeln den urwüchsig anmutenden Stauden gegenüber stehen. Prachtvoll blühend, überragen graulaubiger Salbei, Chinaschilf, Spornblume und Eisenkraut die "strengen Buchsbaumwächter".  Im Hintergrund ist eine immergrüne Magnolie zu sehen.
    Architekt: Florian Baltzer, Dipl.-Ing.
  • Lieblingsplätze

  • Die Natur zitieren

    Diese Gartenanlage aus Natursteinen, Wasserflächen und Holzelementen zitiert die Strukturen gewachsener Naturlandschaften. Ein künstlicher Bachlauf mit kleinem Teich wurde angelegt. Rheinkiesel und Granitfindlinge bilden die Uferzone. 
    Extrem haltbares Bangkirai-Holz kombiniert mit Granitgroßpflaster bildet einen Weg durch den Garten. Die ungewöhnliche Gestaltungsidee überzeugte den Auftraggeber. Dieser nahm die abschließende Bepflanzung selbst vor. 
  • Alte Bäume verpflanzt man nicht, es gibt aber auch Ausnahmen

    Dieser Privatgarten zeichnet sich durch einen wunderschönen Baumbestand aus. Walnussbaum, Kiefer, Rotbuche und Hänge-Ulme prägen das Umfeld des steinernen Bhudda. Die rotblühende Kastanie am linken Bildrand wurde erst kurz vor der Aufnahme eingepflanzt. Die leicht wellige Topographie des Grundstücks erwies sich als ideal für den angelegten Bachlauf mit Quelle. 
    Auffallend schön blüht der von Efeu überwucherte Apfelbaum.  Auch dieser Teil des Gartens wird von hochgewachsenen Bäumen umsäumt. Sie verkörpern für jeden Gartenfreund einen unersetzlichen Wert. Die anfallenden Pflasterarbeiten wurden in Klinker und Porphyr ausgeführt. 
  • Barfuss unter freiem Himmel auf warmen Steinen stehen 1

    Beim Bau dieser großzügigen Terrasse fanden ausschließlich Natursteine Verwendung. Die großen Polygonalplatten wurden mit Porphyrpflaster eingefasst. Die Vorderkanten der Treppenstufen bestehen aus Porphyrgroßpflaster. Grob vorgehauener Ruhrsandstein bildet die zweihäuptige Mauer im Hintergrund.
  • Barfuss unter freiem Himmel auf warmen Steinen stehen 2

    Terrassen laden dazu ein, die häuslichen Gewohnheiten ins Freie zu verlegen. Ob regel- oder unregelmäßig, glatt oder rau, fest oder nachgiebig: die Oberflächenstruktur beeinflusst ganz wesentlich unsere Sinne.
  • Flächen schaffen

    Vor dem Haus entstand diese gepflasterte Hoffläche. Grundlegend ist die kreisförmige Anordnung des Porphyrpflasters in Verbindung mit Betonwerksteinen. Den Kreis aufgreifend, wurde im Randbereich eine Trockenmauer mit Ruhrsandstein gebaut. 
  • Wege öffnen

    Dieser Weg war ein ehemals dunkler, unbeachteter Durchgang. Vier 3-6 Meter hohe Eiben (Taxus) wurden gesetzt und mit Stauden unterpflanzt. Die immergrünen langsam wachsenden Nadelhölzer können bis zu 1000 Jahre alt werden. Alte Rhododendren wurden aufgeastet. Der mit Ruhrsandstein-Polygonplatten gepflasterte Weg, mit extrabreiten Fugen zuer Spontanbegrünung versehen, lädt so um ein vieflaches Mehr zum Begehen ein.
    Architektin: Anja Maubach, Dipl.-Ing. 
  • Wege anlegen

  • Flächen strukturieren

  • Der "Ronsdorfer Marktplatz" in Wuppertal

    Hier wollten wir 'mal nach Herzenzlust "lospflastern". Die Neugestaltung dieses Bereichs der öffentlichen Anlage wurde ehrenamtlich realisiert. Verwendet wurden hier verschiedene Naturstein-Materialien in Verbindung mit Klinker. "So einfach lospflastern" konnten wir aber gar nicht. Die Bandwirkerskulptur der Wuppertaler Bildhauerin Ulle Hees sollte nach Plänen der Architektin Anja Maubach, eine weitläufigere, geschwungenere Pflasterfläche erhalten. Unter dem Motto "Bänder und Blumen" stellte das Grundraster des Entwurfs eine besondere Herausforderung für die Pflasterarbeiten dar. In dieser Phase wird das "Skelett" des Pflasters angelegt. Von den später aufzufüllenden Teilflächen werden nicht zwei die gleiche Größe haben. Zumindest unser Bandwirkerpaar scheint den Fortgang der Arbeiten lebhaft zu verfolgen.